Von Kindersitzen, kühlen Köpfen und knallharten Argumenten zur MwSt 🤯

Na Hallo, du bist aber groß geworden!

Schön, dass wir uns mal wieder sprechen. Wir haben dir einiges zu erzählen. Heute dreht sich alles um das Thema Zuwachs. Gib´s zu, du hast auch mit wachsender Vorfreude auf diesen Newsletter hingefiebert.


I.   Verkehr und Nachwuchs: SUSHI mit Kids

II.  Kühle Köpfe statt heißes Wasser: Das SUSHI Team

III. Mehrwertsteuer-Senkung: Wertzuwachs für das SUSHI Bike?

 

 

I. Verkehr und Nachwuchs: SUSHI mit Kids  👪


Die SUSHI Fans scheinen sehr großen Spaß am Verkehr zu haben. Freut uns, war ja auch unsere Absicht, dieses Thema für dich angenehmer zu gestalten. 
Die wiederkehrenden Anfragen bzgl. passender Kindersitze und Kinderanhänger nehmen wir somit als Kompliment und als klaren Indikator dafür, dass alles geklappt hat. Vor allem bei dem Thema Anhänger, haben wir dich innerlich schon laut stöhnen hören. Deshalb wollten wir endlich eine befriedigende Antwort auf deine Fragen haben. 😇
Also haben wir uns direkt dahinter geklemmt - so wie auch den Kindersitz und den Anhänger hinter das SUSHI. Gar kein Problem, ging ganz einfach! Wie das SUSHI als Familienkutsche aussieht und was du beim Kauf beachten solltest, haben wir auf dieser Seite zusammengefasst.

Übrigens: Auch den Kleinen scheint SUSHI sehr zu schmecken. Wahrscheinlich fährst du mit Anhänger schneller als je zuvor, da du nun von Hinten angefeuert wirst! Jiiiha!


II. Kühle Köpfe statt heiße Wasser: Das SUSHI Team 🔥
 

Wenn du die letzten Newsletter aufmerksam gelesen hast, kennst du bereits Andy, Vera und Jan. Aber die kann man natürlich auch nicht immer alleine lassen. In der Küche von SUHI Bikes wir nämlich seit langem nicht mehr nur mit heißem Wasser gekocht - nein! - sonder auch mit Hilfe vieler kühler Köpfe. Wer hier alles seine Finger mit im Spiel hat, und wo genau diese drin stecken, siehst du hier.

Schau gerne mal auf unserer About Seite vorbei, da gibt´s auch den Link zum Blog. ✌️


III. Mehrwertsteuer-Senkung: Wertzuwachs für das SUSHI Bike? 💸

In den letzten Tagen haben wir viele Anfragen zu einer eventuellen Preissenkung aufgrund der Mehrwertsteuer-Senkung erhalten. Wenn du aufgepasst hast, weißt du, dass es heute um Zuwachs geht. Das schließt sich also einfach thematisch, kategorisch und sowieso grundlegend aus. 🙅‍♀️
Ok, mit dieser Begründung wirst du dich wohl kaum zufrieden geben. Deshalb wollen wir dir unsere Argumente genauer erklären (so erhält der Text auch noch etwas Zuwachs): 

1. SUSHI Bikes wurde mit dem Gedanken gegründet, das Maximum an Produkt an den Kunden weiterzugeben. Ein bezahlbares E-Bike sollte diese Art der Mobilität einer neuen Zielgruppe zugänglich machen und so etwas zum Besseren verändern. Ein E-Bike für 999 Euro anzubieten ist wahrlich nicht einfach und lässt sich nur mit einer super knappen Marge realisieren. Das haben wir bisher in Kauf genommen und trotz der nachfolgenden Punkte den Preis nicht erhöht. Deshalb wollen wir auch nun an dem Bruttopreis von 999€ festhalten, zumal die Kommunikation rund um SUSHI Bikes eng mit diesem Preis verknüpft ist.

2. Diese Corona-Krise, die zu dieser Mehrwertsteuersenkung geführt hat, hat uns als super junges Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt. Nicht nur die Lieferkette aufrecht zu halten, sondern all die Kostenerhöhungen abzufangen, war und ist immer noch super schwierig. Du kannst dir sicher vorstellen, dass Frachtkosten gerade immens steigen, weil gerade viele große Unternehmen sehr viel Logistik betreiben müssen. Preise für Komponenten steigen und potenzielle Preisverhandlungen für Skaleneffekte, die für unser Geschäftsmodell super wichtig wären, wurden gestoppt, weil die Nachfrage das Angebot in der Fahrradbranche aktuell massiv übersteigt.

3. Jetzt denkst du dir vielleicht: „Na, wenn die Nachfrage so hoch ist, dann braucht ihr euch ja nicht beschweren”. Stimmt, wir haben das Glück und haben durch die Krise keinen Einbruch der Nachfrage. Doch dieser enorme Ansturm auf Fahrräder fand vor allem im Einzelhandel statt, denn der Wunsch nach sofort verfügbaren Bikes war natürlich extrem hoch. Wir spüren auch positive Effekte, aber an unserer geringen Marge pro Fahrrad ändert das aufgrund der zuvor genannten Gründe wenig.

4. Wir verbessern die SUSHI Bikes kontinuierlich. Lichter waren zu Beginn nicht im Lieferumfang angekündigt und auch nicht im Preis einkalkuliert und dennoch haben wir bei jedem ausgelieferten Bike ein Lichterset dazugelegt. Wir sind kurz vor Auslieferung auf ein hochwertiges Shimano Tretlager umgestiegen, haben den Batteriehalter im Laufe der Zeit massiv optimiert, haben die Verpackung permanent verbessert und unglaublich viele Kleinigkeiten angepasst, die für uns die Kosten erhöht haben, wir aber am Preis nichts verändert haben.
Ein kleiner Einblick: Die Mehrkosten übersteigen die potenzielle Mehrwertsteuerersparnis in Höhe von ca. 25€ um ein Vielfaches.

5. Wenn du jetzt noch mitliest, bekommst du eine exemplarische Führung durch die Kuriosität dieser Maßnahme vor dem Hintergrund der Pre-Order Thematik.
Lass uns vom folgenden Beispiel ausgehen: Im März gingen bei uns zwei Bestellungen ein. Eine davon bezog sich auf ein gut verfügbares Maki, welches wir im Juni ausliefern. Die zweite Bestellung hingegen war ein California Roll, welches im Juli ausgeliefert werden soll. Nun haben beide zum Bestellzeitpunkt den gleichen Betrag bezahlt, aber der/die Käufer*in des California Roll bekommt die Differenz der Mehrwertsteuersenkung im Nachhinein erstattet, wohingegen der/die Käufer*in des Maki beim gleichen Bruttopreis bleibt. Das wäre zwar eine schöne Kompensation für die Wartezeit, aber das ist sicherlich nicht Sinn der Sache.
Wer SUSHI Bikes länger verfolgt, der weiß, dass es uns immer wichtig war und ist, dass jeder Kunde gleich behandelt wird und Loyalität Wertschätzung erfahren soll. Deshalb rabattieren wir beispielsweise auch nicht für irgendwelche Aktionen. 

6. Die Mehrwertsteuersenkung verursacht wahrscheinlich mehr Aufwand für uns, als dass wir an Mehreinnahmen generieren würden. Beispiele: Viele Kundenanfragen dazu, Umstellung des Shop-Systems, Anpassung von Rechnungen und Marketingmaterialien, höhere Kosten in der Buchhaltung und viele weitere Punkte.
Ich hoffe, dass du unsere Beweggründe verstehst. Wir sind übrigens nicht die einzigen, die von diesem angeblichen Kaufanreiz noch nicht ganz überzeugt sind, wie das Handelsblatt schön zusammenfasst.
Danke für dein Verständnis und deine Unterstützung bei diesem Thema.

 

Erschlagen von den ganzen Argumenten? Dann lass uns das doch herunter brechen und ganz flapsig sagen: Theoretisch ist ein SUSHI Bike, das im zweiten Halbjahr 2020 geliefert wird, einfach mehr wert. Ein Wertzuwachs also. 😉

Damit haben wir dann auch den thematischen Bezug wieder hergestellt... Friede, Freude, SUSHI.
Und Schluss.


Nein, wirklich jetzt.

Mehr kommt nicht.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen